Die Jagd

Ich bitte dich, dein Halsband anzulegen.

Meine Bitte, ein Befehl.

Dein Gewand. Nichts teures, nichts was du liebst. Du wirst es nicht lange tragen. Ein Rock. Darunter keine Unterwäsche. Gute Schuhe, in denen du laufen kannst.

Ich ziehe meine Militärstiefel an. Tue ich nur, wenn wir weit gehen.

Ein Sommerabend, die Glut des Tages schwebt noch über dem Asphalt.

Ich halte dir die Autotür auf, werfe meinen Rucksack auf den Rücksitz. Du fragst mich, wohin wir fahren. Ich antworte dir nicht. Ich befehle dir, den Kopf zu senken. Schnell sind deine Augen fest verbunden.

Während der Fahrt schiebe ich dir den Rock beiseite. Meine Hand gleitet zwischen deine Beine. Ich beginne mit dir zu spielen. Du lehnst dich zurück, genießt meinen festen Griff. Ich spüre den Ärger, dass ich meine Hände nicht am Lenkrad habe. Egal. Die Strecke ist nicht weit, eine Landstraße.

Ein Feld am Waldesrand. Dämmerung. Ich fahre das Auto in einen Feldweg, versteckt in einer Baumgruppe.

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Lieber nur ein sachter Fingerzeig…

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Manchmal braucht es nur eine Handbewegung, um sie zur Ekstase zu bringen. Manchmal meine ganze Kraft.

(Bild Copyright vorbehalten, keine Verwendung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung ohne schriftlicher Zustimmung erlaubt)

Gut, man mag mir vorwerfen, dass ich kein „erfahrener“ Dom bin. Immerhin lebe ich in einer fixen D/s Beziehung und unsere Ausflüge zu anderen Menschen sind rein in der Fantasie. Aber. Was ich in den letzten Tagen so gehört habe, lässt mich an einigen meiner „Kollegen“ zweifeln.

Ich sprach in den letzten Tagen mit zwei Frauen, die sich beide als Subs sehen. Beide jung. Beide eher unerfahren. Und mit begrenzten Vorlieben. Und beide erzählten mir davon, wie „rüde“ die Doms mit ihnen umgehen. Gleich bei den ersten Treffen. Ohne sich darüber Gedanken zu machen, wen sie vor sich haben. „Auf die Knie Sklavin“. Also meine Herren, wirklich.

Gerade wenn jemand unerfahren ist, braucht er nicht die ganze Härte zu spüren. Das kommt schon noch. Wahrscheinlich sind das auch die Herren, die beim 3. Schlag bereits so fest zugeschlagen haben, dass der Hintern auf ihrem Schoss für den Rest des Abends taub ist und nichts mehr als dumpfes Pochen spürt. Jeder weitere Schlag ist dann sinnlos.

Langsam. Beharrlich. Kennenlernen. Beherrschen kann ich nur jemanden, dessen Grenzen ich kenne. Dessen Schwächen ich sehe. Dessen Begierde ich spüre. Um sie zu überschreiten. Zu öffnen. Zu Erfüllen. Um am Ende nicht der Herr zu sein, weil man der brutalste Kerl im Dorf ist. Sondern derjenige, der weiß, wie man umzugehen hat. Wo oft eine sachte Handbewegung mehr macht, als ein Schlag oder Tritt.

Hallelujah

Ein „Reblog“ meinerseits von einer Twitterantin, den ich sehr lesenswert finde. Darüber, dass man Dankbar darüber sein muss, so leben zu können, wie man will.

 

Nachdem ich gestern nacht nach längerer Zeit mal wieder Domian gehört habe, hatte ich einfach das Bedürfnis, dies hier mal zu notieren. In der Sendung gab es zwei Anruferinnen, die mich ins Grübeln…

Source: Hallelujah