Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Darf es denn sein, dass sich eine Frau, die emanzipiert und selbstbewusst im Leben steht, sich einem Mann unterwirft. Ihn als Herren bezeichnet. Auf seine Befehle wartet. Ihr Leben von ihm bestimmen lässt?

Darf es denn sein, dass ein Mann, der seine Frau im Leben als gleichberechtigte Partnerin sieht, keine große Entscheidung ohne ihren Rat trifft und der versucht sein Leben so zu ordnen, dass sie ebenso erfolgreich in der Arbeit reüssieren kann, in der Nacht, wenn die Läden zu sind, selbige Frau an den Haaren auf die Knie zwingt und sie für fehlenden Respekt oder geringen Verfehlungen bestraft?

Darf es denn sein, dass er sie nach eigener Lust und Laune nimmt, um seine eigene sexuelle Lust zu befriedigen? Ihr befiehlt, nicht zu kommen? Ihr die Luft zu nehmen, während er sie über den Rand bringt?

Darf es sein, dass sie dabei große Lust empfindet? Erniedrigt zu werden? Genommen zu werden? Schmerzen zu erfahren, sie aufzunehmen? Nach mehr Schlägen zu schreien? Darum zu betteln?

Ja. Es darf. Wenn es beiden gut tut. Es darf, wenn beide dazu ja sagen. Es darf, denn das Tier ist wie es ist. Grausam. Unbändig. Roh. Unersättlich.

Ein Gedanke zu “Es kann nicht sein, was nicht sein darf

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