Das Tier

Das Tier lauert tief. Egal wie sehr man es versucht zu verstecken. Irgendwann kommt es ans Licht. Möchte jagen, Beute schlagen. Schmeckt das Blut, den Schweiss und die Angst.

Das Tier ist brutal. Nimmt sich, was es braucht. Ohne Rücksicht.

Lange hatte ich es verdrängt, tief in mir. Es zeigte sich immer wieder, blitze hervor aus seinem Versteck. Doch es war angekettet. Gefangen vom Geist.

Was nicht sein darf ist auch nicht.

Doch das Tier ist stark. Es bricht aus. Befreit. Weil jemand die Kette durchschnitt. Und den Durst des Tiers nach Blut stillte.

Ein Wolf.

Komm mir nicht zu nah, sonst kanns geschehen, dass wir beide lichterloh in Flammen stehen.

„Ich will brennen“ – ASP

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